tapser

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 17. Mai 2026 — gültig für die Nutzung der tapser-Plattform durch gewerbliche Kunden (B2B).

§ 1 Geltungsbereich und Vertragsschluss

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen der PreCheck GbR, Hofer Straße 66, 04317 Leipzig (nachfolgend „Anbieter") und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der SaaS-Plattform „tapser" einschließlich der dazugehörigen Web-Anwendungen, mobiler PWA-Anwendungen und optionaler Hardware.

Der Vertrag kommt zustande durch Online-Registrierung des Kunden auf app.tapser.app und Bestätigung durch den Anbieter. Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Leistungsumfang

Der Anbieter stellt dem Kunden die tapser-Plattform als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung. Der Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Tarif (Starter / Pro) und umfasst je nach Tarif insbesondere:

Der Anbieter ist berechtigt, den Leistungsumfang weiterzuentwickeln, anzupassen oder zu erweitern, sofern dem Kunden hierdurch keine unzumutbaren Nachteile entstehen.

§ 3 Testphase

Neue Kunden erhalten eine kostenlose Testphase von 14 Tagen ab Registrierung mit vollem Funktionsumfang (Pro-Äquivalent). Im Anschluss folgt eine Karenzphase von 7 Tagen, in der die Plattform weiterhin genutzt werden kann; danach wird der Login eingefroren, sofern kein kostenpflichtiger Tarif gewählt wurde. Die Daten bleiben gespeichert und können nach Tarifwahl ohne Verlust reaktiviert werden.

§ 4 Preise und Zahlung

Die jeweils aktuellen Preise sind auf tapser.app einsehbar. Es gelten netto Preise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

4.1 Abonnement

Die monatliche oder jährliche Grundgebühr wird im Voraus per Stripe-Lastschrift, Kreditkarte oder SEPA eingezogen. Bei jährlicher Zahlung gewährt der Anbieter einen Rabatt von 10 % gegenüber der monatlichen Zahlung.

4.2 Transaktionsgebühren

Auf jede über die Plattform abgewickelte Gast-Zahlung wird zusätzlich eine Transaktionsgebühr fällig (Starter: 2,0 %, Pro: 1,4 %). Diese wird im Rahmen der Stripe-Connect-Auszahlung automatisch einbehalten und mit dem Kunden tagesaktuell oder gemäß gewähltem Auszahlungsplan abgerechnet.

4.3 Zahlungsverzug

Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu verlangen und nach erfolgloser Mahnung den Zugang zur Plattform vorübergehend zu sperren.

§ 5 Pflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich:

§ 6 Verfügbarkeit

Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Plattform von 99,5 % im Jahresmittel an. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsarbeiten, höhere Gewalt sowie Störungen außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters (z. B. bei Stripe, Hosting-Provider, DNS-Anbieter). Ein Anspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit besteht nicht.

§ 7 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich nach Maßgabe der Datenschutzerklärung und der geltenden DSGVO. Mit Vertragsschluss schließen die Parteien gleichzeitig einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO, dessen Konditionen dem Kunden bei Registrierung zur Verfügung gestellt werden.

§ 8 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), wobei die Haftung der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt ist.

Die Haftung für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Die Haftung für Datenverluste ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 9 Laufzeit und Kündigung

Das Abonnement läuft nach Wahl des Kunden monatlich oder jährlich und verlängert sich automatisch um die jeweils gewählte Laufzeit, sofern es nicht bis zum Ende der aktuellen Periode gekündigt wird. Die Kündigung kann jederzeit über die Kontoeinstellungen im Dashboard erfolgen.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere bei nachhaltigem Zahlungsverzug, missbräuchlicher Nutzung der Plattform oder Verstoß gegen wesentliche Vertragspflichten vor.

Nach Vertragsende werden die Daten des Kunden gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten (insb. GoBD: 10 Jahre für steuerrelevante Belege) aufbewahrt; nicht-steuerrelevante personenbezogene Daten werden innerhalb von 90 Tagen anonymisiert.

§ 10 Änderungen der AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit angemessener Vorankündigung (mindestens 30 Tage in Textform) zu ändern. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen wird der Anbieter in der Änderungsmitteilung gesondert hinweisen.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – Leipzig.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt.